Quennstown bei Nacht mit dem aufgehenden Mond

Milford Sound

Wasserfall beim Milford Sound

Nelson Lake National Park

Chrstina und meine Wenigkeit

Aussichtpunkt vom Nugget Point auf der Inland Scenic Route 72

Quennstown Berge beim Sunset

Hallo miteinander,
schauen wir mal wie lang der kurzbericht wird. Vorweg fuer die Personen die es noch nicht wissen, Christina bleibt noch bis Dezember in Neuseeland. Ich freu mich mit Ihr und ich hoffe alle anderen auch.
Vor nun mehr schon mitlerweile drei Wochen sind Christina und Ich losgefahren um uns die Suedinsel anzuschauen. Normalerweise wollte wir Richtung Westkueste fahren, da aber die Wetter-Vorhersage so beschissen war, haben wir unseren Plan kurzfristig umgeschmissen und sind Richtung Christchurch gefahren. Von dort haben wir uns direkt in den Tranzalpin geschmissen und sind einmal quer durchs Land gefahren nach Greymouth. Es ist eine der schoensten Zugstrecken der Welt. Es war wirklich sehr schoen, erst auf der Ostseite die schneebedeckten Berge und dann sind wir durch einen 11 Kilometer langen Tunnel gefahren und man dachte das man auf einem anderen Kontinent waer. Da war aufeinmal kein Schnee mehr, sondern nur noch der Regenwald. Leider hat es an der Westkueste geregnet, aber dennoch hatten wir unseren Spass und konnten die Aussicht geniessen.
Vom sonnigen Christchurch ging es zum bewoelkten Lake Tekapo, wo wir einen kleinen Spaziergang gemacht haben und uns ein Schneeblizard ueberrascht hat, und wir uns grad so in Sicherheit bringen konnten. Ne scherz, so schlimm wars dann auch nicht, es war aber echt schoen zuzusehen wie es geschneit hat und Chrstina in Schnee gespielt hat ;-).
Leider konnten wir nicht zum MT. Cook fahren, dem hoechsten Berg Neuseelands (3742m), bzw. es war uns zu gefaehrlich, da es Neuschnee gab und im Tal schon gefroren hat. Somit sind wir wieder zurueck zur Ostkueste gefahren Richtung Dunedin, wo wir ein Gelb-Augen-Pinguin gesehen haben. Der war sooooooooooooooooooooooooooooooooooo putzig. Uns gesehen, hat er auch sofort die Flucht ergriffen und ist ins Gebuesch gewatschelt.
Von Dunedin, sind wir die Inland-Scenic-Route 72 Richtung Invercargill gefahren und haben uns diverse Wassefaelle, Seeloewen, Seehunde ...... angeschaut. Weiter ging es nach Cromwell wo wir eine Arbeitskollegin von mir besucht haben. Haet ja gerne ein Foto reingestellt, aber hab es irgendwie nicht auf die Reihe bekommen eins zu machen, waren halt zu beschaeftigt....... Jedenfalls mal wieder schoen, eine Person zu treffen die man kennt und mit der man ueber die Zeit auf der Insel reden kann (Du gehst mir so auf schwein; ein kleinen gruss an Markus hier an dieser stelle).
Von Cromwell gings direkt in die Adrenalin Hauptstadt Neuseelands, Quennstown. Der einzige moment wo ich ein wenig Adrenalin gespuert habe, war als ich den gigantischen Hamburger mit Kaese von Fertburger gegessen habe. Quennstown eine Stadt voller Energie und mit sehr viel Geld. Es erinnert ein wenig an St. Moritz und tatsaechlich gibt es auch ein Hotel was so heisst. Am naechsten Tag haben wir eine Bussreise zum Milford Sound unternommen. Jede Person die ich getroffen habe und nach dem Sound gefragt habe meinte, das man sich das unbedingt mal angeschaut haben muss, es waer einfach so amazing. Ich fand Ihn schoen, aber mehr auch nicht, da gibt es einfach schoenere Orte in Neuseeland, die man sich anschauen kann und die sich mehr lohnen (ist natuerlich nur meine Meinung). Waehrend der Buss tour, sind wir an dem groessten Berg der Fijordlandschaft vorbei gefahren und dreimal duerft Ihr raten wie der heisst??? Trommelwirbel: MT. Christina, tata und gleich neben an die MT. Christina Wasserfaelle. Beim Milford Sound angekommen sind wir auf eine kleinen Cruiser gesprungen und haben eine 1 1/2 Stunden Tour ueber den See gemacht. Auf dem Programm standen diverse Wasserfaelle, Neuseelaendische Seehunde und natuerlich auch Gelb-Augen-Pinguine. Leider hat es ein wenig genieselt, bewoelkt und nebelig, aber das ist auch kein wunder, denn an nur 50 Tagen im Jahr zeigt sich die Sonne am Sound.
Von Quennstown ging es nach Wanaka wo wir nur eine Nacht geblieben sind und am naechsten Tag hat es am morgens geregnet und den Track den wir machen wollten konnten wir in Sand schmeissen. Somit sind wir dann gleich morgens zur Westkueste gefahren, vorbei an hunderten Wasserfaellen (die entstanden sind, durch den schweren Regen). Solche momente sind wie ich finde die schoensten, wenn man auf der Autofahrt ueberrascht wird, von diesem gigantischen Anblick des Regenwaldes mit den unzaehligen Wasserfaellen in den Haengen.
Naechster Stopp war der Fox Glacier, ich glaub man muss sich fuer sowas interressieren um sowas zu moegen, mehr als einen Track zum Gletschertor haben wir dann nicht gemacht. Wir haben Ihn uns schoen blau vorgestellt, aber in Wirklichkeit war er am Gletschertor voll mit Geroell und Steinen.
Vorbei an Greymouth und Westport, sind wir dann an unserem letzen Tag zu dem Nelson Lake National Park gefahren. Wirklich wie ich finde sehr schoen, leider waren die wege zu sehr mit Schnee und Aesten und Baeumen versperrt und wir mussten nach 10 Minuten wieder umdrehen. Da ist auch das Bild entstanden mit dem Regenbogen.
Ja das war der kleine Reisebericht von mir, ueber die zwei Wochen. Ich hoffe es hat euch gefallen und sehe es ja dann auch an den Komentaren, die dann reichlich entstehen werden!?!?!?
Lieben Gruss Joern